AI Visibility Report
So starten Sie einen Run, lesen die Kennzahlen und leiten konkrete Maßnahmen ab.
AI Visibility Report
Der AI Visibility Report zeigt, wie häufig Ihre Marke in generativen KI-Antworten erscheint, in welchem Kontext sie genannt wird und wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern steht.
Wichtig: KI-Antworten sind stochastisch. Dieselbe Frage kann unterschiedliche Ergebnisse liefern. Deshalb basiert der Report auf wiederholtem Sampling und Wahrscheinlichkeitsmetriken statt auf einer festen Einzelposition.
Wann einsetzen
- Vor Kampagnen, um einen sauberen Ausgangswert zu erfassen.
- Nach Content-, PR- oder Produkt-Updates, um Veränderungen zu messen.
- Für regelmäßige Wettbewerbsvergleiche nach Markt und Sprache.
- Für client-facing Reports im Kontext AI SEO / GEO.
Vorbereitung
- Brand: zu analysierende Zielmarke.
- Locale: Markt/Sprache.
- Base intent: natürliche Nutzerfrage.
- Competitors: idealerweise 3-10 direkte Wettbewerber.
- LLM sources: einzubeziehende Quellen/Modelle.
- Sample profile: Geschwindigkeit vs. Tiefe.
Praxis-Tipp: Formulieren Sie Base intent wie eine echte Nutzerfrage, nicht wie eine Keyword-Liste.
Run starten
- Öffnen Sie AI Visibility.
- Füllen Sie Launch a run aus.
- Wählen Sie ein Profil:
- Fast: schneller Diagnose-Run.
- Balanced: Standardprofil.
- Deep: tiefere Analyse, längere Laufzeit. - Klicken Sie auf Run report.
- Verfolgen Sie den Fortschritt in Run history und öffnen Sie den Lauf.
Je nach Profil und Quellen liegt die Laufzeit typischerweise bei 10-20 Minuten.
Ergebnisse lesen
KPI-Block
- Share of voice: Anteil der Zielmarke an allen Marken-Nennungen.
- Confidence: Konsistenz der Antworten über die Stichproben.
- Volatility: Streuung der Ergebnisse über die Samples.
- Sample coverage: Vollständigkeit und Parse-Qualität der Stichprobe.
Provider summary
Zeigt pro Quelle:
- Anzahl Samples,
- erfolgreich geparste Samples,
- SoV je Quelle,
- Zielmarken-Nennungen.
So erkennen Sie, in welchen Quellen Ihre Marke stark oder schwach performt.
Competitors
Zeigt Nennungen, Anteil und durchschnittliche Sicherheit, inklusive neu erkannter Wettbewerber.
Damit priorisieren Sie reale Wettbewerber in KI-Antworten statt nur der initialen Liste.
Sentiment und Quellen
- Sentiment: Tonalität der Zielmarken-Nennungen.
- Top sources/domains: meistzitierte Domains in Antworten.
Steigt die Sichtbarkeit, aber sinkt das Sentiment, ist das ein Reputationssignal.
Verbatims
Kurze repräsentative Antwortauszüge helfen bei schneller Qualitätsprüfung ohne Voll-Lektüre aller Samples.
Warnungen interpretieren
Warnungen sind fachliche Signale, nicht nur technische Fehler.
Typische Fälle:
- Keine/zu wenige Samples: Quellen erweitern oder Base Intent vereinfachen.
- Zielmarke nicht erkannt: Schreibweise, Locale und Prompt prüfen.
- Niedrige Confidence: Run mit Balanced oder Deep wiederholen.
- Neue Wettbewerber erkannt: In den nächsten Runs explizit aufnehmen.
Empfohlener Arbeitszyklus
- Baseline für Kernmärkte erfassen.
- Content-/Reputationsmaßnahmen umsetzen.
- Mit vergleichbaren Einstellungen neu laufen lassen.
- SoV, Confidence, Sentiment und Quellenmix vergleichen.
- Content-Plan, FAQ, Vergleichsseiten und PR-Maßnahmen aktualisieren.
Grenzen der Methodik
- Ergebnisse sind probabilistisch, keine deterministischen Rankings.
- Ein einzelner Run ist nur eine Momentaufnahme; Trends über mehrere Runs sind belastbarer.
- Unterschiedliche Quellen liefern unterschiedliche Marktbilder.
Export und Sharing
Nach Abschluss ist ein PDF-Export in der Run-Detailseite verfügbar, geeignet für Kundentermine und interne Reviews.
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